Wie war das „damals“ eigentlich?

In diesem Jahr durfte ich bereits das 11. Hochzeitspaar an ihrem großen Tag begleiten. Für die ersten sechs Monate meiner hauptberuflichen Selbstständigkeit als Fotograf finde ich das schon eine beachtliche Zahl. Und die nächsten Hochzeiten stehen schon an. Da wird es doch mal Zeit auf die Anfänge zurück zu schauen und die Frage zu beantworten, wie ich eigentlich zur Hochzeitsfotografie kam.

Es fing alles damit an, dass mir eine alte Kindergartenfreundin letztes Jahr (während ich noch in der Ausbildung steckte) schrieb, dass sie im Juli 2015 heiraten würde und mich gerne als Fotografin dabei hätte. Ui, dachte ich – so eine große Ehre, dabei hatte ich während meiner Ausbildung noch nie eine Hochzeit begleitet, geschweige denn mich wirklich mit dem Gedanken befasst als Hochzeitsfotografin zu arbeiten. Ich wollte ihr ungern absagen, bat sie aber um ein wenig Bedenkzeit. In dieser Zeit überlegte ich, wie ich denn in möglichst kurzer Zeit Erfahrungen in dem Bereich sammeln könnte und am Ende stand für mich als HowIMetYourMother-Fan fest: „Challenge accepted“!

Ich gestaltete ein paar Aushänge mit einigen meiner bisherigen People-Aufnahmen und schrieb, dass ich auf der Suche nach Paaren sei, die demnächst in oder auch um Paderborn heiraten würden. Natürlich verschwieg ich nicht, dass ich in dem Bereich bisher leider keine Erfahrungen sammeln konnte und das nun ändern wollte, aber entsprechend auch nicht für perfekte Ergebnisse garantieren könnte. Und ja, insgesamt haben mir fünf Paare die Chance gegeben mich auszuprobieren und Erfahrungen sammeln zu dürfen – einfach unglaublich! Und spätestens beim letzten Paar war für mich klar, dass ich regelmäßig Hochzeitspaare am schönsten Tag ihres Leben (oder bei einem After-Wedding-Shooting) begleiten möchte. Die Paare waren einfach super liebenswert und geduldig, es waren tolle Tage voller Emotionen und es sind klasse Bilder entstanden! An dieser Stelle möchte ich mich gerne nochmals von ganzem Herzen bei diesen fünf Paaren für alles bedanken! Es ist einfach wunderbar, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wurde. Aber auch allen anderen Hochzeitspaaren aus diesem Jahr, die ich bisher begleiten durfte, möchte ich danken und ich hoffe, dass noch viele, viele glückliche Paare folgen!

Da mir alle Paare ans Herz gewachsen sind, möchte ich in Zukunft, aber auch rückwirkend, so vielen Paaren wie möglich einen kleinen Bilderblog widmen und euch somit noch zusätzlich einige der schönsten Bilder zeigen. Zusätzlich habe ich mich nun dazu entschieden, eine eigene Fanpage zur Hochzeitsfotografie auf Facebook zu eröffnen, wo ich euch neben Bildern auch mit anderen Dingen zum Thema „Hochzeit“ versorgen werde.

Am meisten danke ich aber am Ende Michelle dafür, dass sie mich damals gefragt und somit den Anstoß zur Hochzeitsfotografie gegeben hat. Dank ihr bin ich nun auch als glückliche Hochzeitsfotografin unterwegs, obwohl ich das eigentlich nie so geplant habe!

…und ja, ich weiß – ich seh‘ auf dem Bild ziemlich fertig aus. Aber es war schon sehr, sehr spät am Abend von Michelles und Dustys Hochzeit und hinter mir lag ein Tag an dem ich die Kamera kaum aus der Hand gelegt habe 😀

 

3 Gedanken über “Wie war das „damals“ eigentlich?

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